Stel­lung­nah­me

Als Vor­sit­zen­der des Ver­ban­des Lebens­recht Sach­sen e.V. stim­me ich der Aus­sa­ge des Paps­tes, der die Abtrei­bung eines unge­bo­re­nen Kin­des einem Auf­trags­mord gleich­stellt, zu. Bei einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch wird mit Hand­an­le­gung durch medi­zi­ni­sches Per­so­nal einem Men­schen vor­sätz­lich das Leben genom­men. Es ist nicht rich­tig, mensch­li­ches Leben zu besei­ti­gen, um ein Pro­blem zu lösen. Wenn ein Kind Pro­ble­me schafft, müs­sen die Pro­ble­me besei­tigt wer­den, nicht das Kind. Jeder Mensch, der sich am Akt einer Abtrei­bung betei­ligt, ist ein Auf­trags­mör­der. Denn er han­delt im Auf­trag der Mut­ter des in ihrem Leib her­an­wach­sen­den Kin­des oder im Auf­trag des Kinds­va­ters, der die von ihm geschwän­ger­te Frau zum Abbruch der Schwan­ger­schaft zwingt. Als evan­ge­li­scher Christ schä­me ich mich für alle Ver­ant­wor­tungs­trä­ger der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, die mit ihren State­ments oder auch mit ihrem Schwei­gen dem mas­sen­haf­ten Abschlach­ten unge­bo­re­ner Kin­der in Deutsch­land Vor­schub leis­ten. Die Aus­sa­ge des Paps­tes unter­stützt die Bemü­hun­gen auch unse­res Ver­ban­des Lebens­recht Sach­sen e.V.: für den Schutz des Lebens von sei­nem Anbe­ginn bis zu sei­nem natür­li­chen Ende. Wir unter­stüt­zen kei­ne Kul­tur des Todes, son­dern eine Kul­tur des Lebens.