Linksextreme wollen Schweigemarsch boykottieren

Gegendemonstranten zum Schweigemarsch 2015: Foto: Andreas S. Gegendemonstranten zum Schweigemarsch 2015: Foto: Andreas S.

Gegendemonstranten zum Schweigemarsch 2015: Foto: Andreas S.

(Lebensrecht Sachsen) Wie bereits in den vergangenen Jahren, so wollen auch am 6. Juni 2016 Linksextreme und Autonome den Schweigemarsch für das Leben boykottieren.

Unter der Überschrift „Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen!“ rufen Abtreibungsbefürworter gegen die vom Verband Lebensrecht Sachsen e.V. organisierte friedliche Demonstration in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) auf.

Auf ihrer Internetseite schweigemarsch-stoppen.de fahren die zu erwartenden Gegendemonstranten schwere Geschütze auf gegen, wie sie schreiben, „christlich fundamentalistische Gegner_innen von Schwangerschaftsabbrüchen“, die zu Demonstrationen „ihr Weltbild in die Öffentlichkeit“ tragen. „Rassistische Vorurteile und die Angst vor einem Werteverfall“ nähmen zu. „Christliche FundamentalistInnen“ knüpften, so die Befürworter von Abtreibung, „an verbreitete sexistische und homophobe Einstellungen an“ und würden das gesellschaftliche Klima weiter aufheizen.

Polizei- und Ordnungskräfte sorgen für Sicherheit der Lebensrechtsdemonstration

Linksextrem ausgerichtete und vernetzte Gruppen wollen jedes gesellschaftliche Engagement für den Schutz menschlichen Lebens unterbinden und unterstellen Lebensrechtsorganisationen: „Bei ihren Veranstaltungen schüren sie Vorurteile und Hass. Umso wichter ist es, dem einen entschlossenen Protest entgegen zu setzen!“

Im vergangenen Jahr hatte der Verein AZ Conni e.V. (Dresden) dazu aufgerufen: „Lasst uns den Schweigemarsch zum Desaster machen.“ Polizei- und Ordnungskräfte konnten jedoch Übergriffe auf friedliche Demonstranten, zumeist Familien mit Kindern, abwehren.

Die angekündigte Gegenwehr vom Bündnis „Schweigemarsch-stoppen“ wird auch am 6. Juni 2016 den Einsatz von Sicherheitskräften erfordern, um Menschen, die sich für ein würdevolles Leben anderer in der Gesellschaft einsetzen, vor Angriffen gewalttätiger Gegendemonstrantenden zu schützen.

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