Abtrei­bungs­wer­bung: Ärz­tin muß Geld­stra­fe zah­len

GIEßEN. Das Amts­ge­richt Gie­ßen hat die Ärz­tin Kris­ti­na Hänel wegen uner­laub­ter Wer­bung für Abtrei­bun­gen zu einer Geld­stra­fe ver­ur­teilt. „Der Gesetz­ge­ber möch­te nicht, daß über den Schwan­ger­schafts­ab­bruch in der Öffent­lich­keit dis­ku­tiert wird, als sei es eine nor­ma­le Sache“, begrün­de­te die Vor­sit­zen­de Rich­te­rin das Urteil. Das Gericht ver­häng­te eine Stra­fe von 40 Tages­sät­zen zu 150 Euro (6.000 Euro).

Die Ankla­ge stütz­te sich auf den Para­gra­fen 219a des Straf­ge­setz­bu­ches. Er ver­bie­tet das Anbie­ten, Ankün­di­gen oder Anprei­sen von Abtrei­bun­gen aus einem finan­zi­el­len Vor­teil her­aus, oder wenn dies in „grob anstö­ßi­ger Wei­se“ geschieht. Der Para­graph soll ver­hin­dern, „daß der Schwan­ger­schafts­ab­bruch in der Öffent­lich­keit als etwas Nor­ma­les dar­ge­stellt und kom­mer­zia­li­siert wird“, sag­te der ver­ant­wort­li­che Staats­an­walt laut Han­dels­blatt.

Hänel weist Vor­wür­fe von sich

Hänel hat­te den Vor­wür­fen wider­spro­chen. Sie habe medi­zi­ni­sche Infor­ma­tio­nen ins Netz gestellt, um Men­schen auf­zu­klä­ren und zu infor­mie­ren. Sie betrach­te das als ihre ärzt­li­che Pflicht. „Ich mache das nicht, damit Frau­en zu mir kom­men. Die kom­men sowie­so. Ich brau­che das nicht“, sag­te die 61jährige. Eige­nen Anga­ben zufol­ge nimmt Hänel seit über 30 Jah­ren Abtrei­bun­gen vor. Nach dem Urteils­spruch kün­dig­te die Ver­tei­di­ge­rin der Ärz­tin an, in Revi­si­on zu gehen und not­falls auch vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zu kla­gen.

Der Fall hat­te für Schlag­zei­len gesorgt, weil sich vie­le Kol­le­gen mit Hänel soli­da­ri­sier­ten. Es müs­se leich­ter mög­lich sein, über Schwan­ger­schafts­ab­brü­che zu infor­mie­ren, for­der­ten die Ärz­te. Abtrei­bungs­geg­ner kri­ti­sie­ren das Vor­ge­hen Hänels dage­gen scharf.

Unter­des­sen hat die SPD-Frak­ti­on im Bun­des­tag eine Reform des Abtrei­bungs­rechts gefor­dert. Die stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Eva Högl reg­te an, das soge­nann­te Wer­be­ver­bot für Schwan­ger­schafts­ab­brü­che „kom­plett zu strei­chen“. Der ent­spre­chen­de Straf­rechts­pa­ra­graph schaf­fe in der ärzt­li­chen Pra­xis Unsi­cher­heit, sag­te Högl den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. Des­halb wer­de die Frak­ti­on „schnell die Initia­ti­ve ergrei­fen“.

Zuerst erschie­nen auf https://​jun​ge​frei​heit​.de

Foto: Foto: Tho­mas Schneider/​agwelt

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In Deutsch­land gibt es immer weni­ger Kli­ni­ken und Pra­xen, die Abtrei­bun­gen vor­neh­men.

Para­graf 219a12. August 20182 Abtrei­bungs­wer­be­ver­bot: Staats­an­walt­schaft klagt Ber­li­ner Ärz­tin­nen an

Die Ber­li­ner Ärz­tin­nen Gaber und Wey­er müs­sen sich vor Gericht ver­ant­wor­ten, weil ihnen die Staats­an­walt­schaft Wer­bung für Schwan­ger­schafts­ab­brü­che vor­wirft.

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Eine Online-Peti­ti­on for­dert die EKD auf, die in ihrem Maga­zin „chris­mon“ (Frank­furt am Main) betrie­be­ne „Het­ze“ gegen Lebens­schüt­zer zu stop­pen.

700 Teil­neh­mer beim „Schwei­ge­marsch für das Leben“

An einem „Schwei­ge­marsch für das Leben“ im säch­si­schen Anna­berg-Buch­holz haben sich am 16. Juni rund 700 Bür­ger betei­ligt.

Media 2018

Fotos und Bei­trä­ge vom 9. Schwei­ge­marsch für das Leben am 16.06.2018.

Links­ex­tre­me Platt­form „Indy­me­dia“ hetzt gegen Lebens­schüt­zer

Links­ex­tre­me haben auf der Inter­net­platt­form „Indy­me­dia“ eine Kam­pa­gne gegen den Vor­sit­zen­den des Ver­eins „Lebens­recht Sach­sen“, Tho­mas Schnei­der (Brei­ten­brunn), gestar­tet.

Trump-Regie­rung setzt sich auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne für den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens ein

Mehr als alle ande­ren Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka setzt sich Prä­si­dent Trump auch wei­ter­hin mit sei­ner Admi­nis­tra­ti­on für den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens ein.

Rent­zing: Abtrei­bung von 400 Kin­dern pro Werk­tag ist ein Skan­dal

Zu einer kla­ren Hal­tung gegen Abtrei­bung hat der Lan­des­bi­schof der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Sach­sens, Cars­ten Rent­zing (Dres­den), auf­ge­ru­fen.

AfD for­dert Lebens­schutz­in­for­ma­ti­ons­ge­setz

Ange­sichts der wei­ter lau­fen­den Debat­te um eine mög­li­che Abschaf­fung oder Ein­schrän­kung des Wer­be­ver­bots für Abtrei­bun­gen hat die rhein­land-pfäl­zi­sche AfD-Frak­ti­on eine ver­stärk­te staat­li­che Auf­klä­rung über das Lebens­recht Unge­bo­re­ner gefor­dert.
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400 lee­re Kin­der­wa­gen oder Roll­stüh­le

400 unge­bo­re­ne Kin­der wer­den an jedem Arbeits­tag in Deutsch­land getö­tet. Rechts­wid­rig und doch straf­frei! 400 ein­zig­ar­ti­ge Men­schen!

Ber­li­ner Senat will über Abtrei­bungs­kli­ni­ken infor­mie­ren

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2017 wur­den 101.209 unge­bo­re­ne Kin­der abge­trie­ben

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War­schau (idea) – Polen will sein Abtrei­bungs­recht ver­schär­fen. Das Par­la­ment stimm­te am 11. Janu­ar mit 277 Ja- gegen 134 Nein­stim­men …

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BERLIN. Meh­re­re Tau­send Men­schen haben am Sams­tag in Ber­lin gegen Abtrei­bung und Eutha­na­sie demons­triert. Der Bun­des­ver­band Lebens­recht (BVL) sprach als Ver­an­stal­ter von 7.500 Teil­neh­mern.

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Glas­hüt­ten (idea) – Ein Wer­be­spot der CDU für die Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber stößt auf Kri­tik. In dem Video ist ein Embryo im Frucht­was­ser zu sehen.